November 1, 2016

Statutes

Vereinssatzung

Ethiopian Students and Alumni Association in Germany (ESAAG)

Satzung 3. Fassung  Deutsch-Äthiopischer Studenten- und Akademikerverein e.V. (DÄSAV)

Stand 02.04.2011

Präambel

Der DÄSAV e.V. ist ein bundesweiter, unabhängiger aus Studenten und Akademikern bestehender Verein ohne ideologische, religiöse und parteipolitische Zielsetzung. DÄSAV hat die Zielsetzung äthiopisch stämmige Studenten und Akademiker beruflich und in ihrer Persönlichkeitsbildung zu fördern. Dazu wird der Verein in Ergänzung zu der universitären Ausbildung die fachübergreifende Zusammenarbeit und Ausbildung unterstützen und den Dialog zwischen Studenten und Praktikern aus Wirtschaft und öffentlichem Leben fördern.

1 (Name, Sitz, Geschäftsjahr)

  1. Der Verein führt den Namen Deutsch- Äthiopischer Studenten und Akademikerverein e.V. (DÄSAV e.V.) im Englischen den Namen Ethiopian Students and Alumni Association in Germany (ESAAG),
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“
  3. Der Sitz des Vereins ist Köln.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2 (Gemeinnützigkeit, Zweck des Vereins)

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Um nationale wie internationale Karrieremöglichkeiten zu eröffnen und vorhandene Arbeitsplatz-potenziale zu nutzen, ist der Verein ein Netzwerk aus Studierenden und Akademikern in Zusammen-arbeit mit der Wirtschaft und Politik.
  3. Der Verein erreicht diese und die in der Präambel festgelegten Ziele insbesondere durch:

3.1 Bereitstellung von Informationen und Datenbanken: zur Vermittlung von Praktikantenstellen und Arbeitsplätzen der  Dokumentation von Diplom- und Doktorarbeiten sowie von weiteren Mitglieder relevanten fördernden und bildenden Informationen.

3.2 Durchführung und Mitwirkung an Konferenzen, wissenschaftlichen Seminaren, Workshops, Kongressen und Firmenkontaktmessen.

3.3 Durchführung und Unterstützung von Podiumsdiskussionen mit Wirtschaftlern, Wissenschaftlern und Politikern unter anderem zu bilateralen Themen

3.4 Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Institutionen, Verbänden und Vereinen die eine dem Vereinszweck dienende Zielsetzung verfolgen.

3.5 Unterstützung und Durchführung von qualifizierenden Bildungsmaßnahmen, die auch im Rahmen von Projekten erfolgen kann.

3.6 Durchführung von Studien- und Bildungsreisen, die Unterstützung von internationalen Austauschprogrammen, sowie die Teilnahme an Summer Schools.

Der Verein ist selbstlos tätig. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des  Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  1. Der Verein kann Fachgruppen, Arbeits- und Förderkreise errichten und Beauftragte ernennen. Dabei soll ein Förderkreis von Unternehmern und Managern aus Wirtschaft und sonstigen öffentlichen Institutionen gegründet werden. Dieser Förderkreis hat die Aufgabe die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu unterstützen.
  2. Die Bestimmungen über die Einrichtung von Fachgruppen und Förderkreisen erlässt der Vorstand.

 

3 (Erwerb der Mitgliedschaft)

  1. Vereinsmitglieder können natürliche oder juristische Personen werden.
  2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Beweis über den jeweiligen Status muss mit dem Antrag vorgelegt werden (Diplomzeugnis, Semesterbescheinigung etc.)
  3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
  4. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
  5. Die Mitgliedschaft beginnt nach Eingang des Mitgliedsbeitrages.  Die Mitgliedschaft gilt jeweils für ein Kalenderjahr.
  6.  Fördermitglieder sind alle Mitglieder, die keinen Studenten oder Akademiker Status nach § 3.7 haben. Sie dürfen aktiv teilnehmen, haben jedoch kein Stimmrecht und können nicht gewählt werden.
  7. Student ist jemand, der an einer Hochschule / Universität/ Fachhochschule eingeschrieben ist. Akademiker ist jemand, der sein Studium abgeschlossen hat und dies nachweisen kann.

 

4 (Beendigung der Mitgliedschaft)

  1. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Mitteilung des Austritts an den Vorstand, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.
  2. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu.
  3. Eine 4 wöchige Kündigungsfrist ist einzuhalten da sich sonst die Mitgliedschaft um jeweils ein Kalenderjahr verlängert.

 

5 (Beiträge, Finanzierung)

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
  2. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt der Vorstand.
  3. Die Aufgaben des Vereines können mit öffentlichen Mitteln oder aus Drittmitteln (bspw. Spenden, Sponsorings) finanziert werden.

 

6 (Organe)

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Beirat
  3. der Aufsichtsrat
  4. der Vorstand

 

7 (Mitgliederversammlung)

  1. Die Mitgliederversammlung überwacht die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Führung der Geschäfte. Sie wird vom Versammlungsleiter geleitet, der aus der Mitte des Vorstandes, des Beirates oder der Mitglieder gewählt wird.
  2. Der Versammlungsleiter schlägt einen Schriftführer vor, der von der Mitgliederversammlung bestätigt wird. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse über:
  4. die Wahl des Beirats
  5. die Wahl des Vorstands
  6. die Wahl des Aufsichtsrats
  7. die Wahl der Kassenprüfer
  8. den Jahresabschluss
  9. die Entlastung des Vorstands
  10. Die Genehmigung des Haushaltsplans
  11. Satzungsänderungen
  12. Auflösung des Vereins
  13. Die ordentliche Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres findet spätestens bis zum 31.03. jeden Jahres statt. Weitere Mitgliederversammlungen können vom Vorstand nach Bedarf einberufen werden. Die Einladung erfolgt mindestens 30 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung. Die Einladung muss zugleich den Termin und den Ort der zweiten Mitgliederversammlung bestimmen, wenn die erste Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein sollte. In der Einladung ist darauf hinzuweisen, unter welchen Voraussetzungen die erste und zweite Mitgliederversammlung beschlussfähig sind.  Der Beginn der zweiten Mitgliederversammlung darf nicht früher als 2 Stunden nach dem Beginn der ersten Mitgliederversammlung liegen. Die Mitgliederversammlung ist ferner auf Verlangen von 20 % der Mitglieder einzuberufen.
  1. Der Vorstand hat unmittelbar vor Abhaltung der Mitgliederversammlung eine Mitgliederliste aufzustellen, aus der sich ergibt, welche Mitglieder ihre Beiträge des laufenden Jahres gezahlt haben und bei welchen die Beitragszahlung noch offen steht. Nur Mitglieder, die bis zur Eröffnung der Mitgliederversammlung ihre Beiträge gezahlt haben, sind stimmberechtigt. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend bzw. vertreten sind. Ist die Beschlussfähigkeit nicht gegeben, ist eine zweite Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn die Zahl der anwesenden bzw. vertretenen stimmberechtigten Mitglieder mindestens das Doppelte der ordentlichen Mitgliederzahl des Gesamtsvorstandes beträgt. Sollte diese Präsenz nicht erreicht werden, wird die Sitzung vertagt. Im Falle der Vertagung ist der Vorstand verpflichtet innerhalb von vier Wochen eine dritte Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, sofern nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes vorschreiben. Beschlüsse mit Satzungsänderungen oder die Auflösung der Plattform bedürfen der Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen werden allen Mitgliedern mitgeteilt.
  2. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes stimmberechtigtes Mitglied schriftlich oder per Email bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Aufgrund einer schriftlichen Vollmacht kann jedes stimmberechtigte Mitglied bis zu drei andere stimmberechtigte Mitglieder vertreten.

 

8 (Vorstand)

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 1  Jahr gewählt und kann höchstens dreimal wieder gewählt werden.
  2. Der Vorstand besteht aus 8 mindestens 5 Personen und maximum 8 Personen. Mindestens 50 % des Vorstands sollte aus Studierenden bestehen. Entsprechend seiner Möglichkeit achtet der Verein auf ausgewogene Geschlechterverteilung im Vorstand und im Verein.

2.1 Die 8 PersonenbildenMindestens 5 Personen bilden den Vorstand nach § 26 BGB.

2.2 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. DerDer  Vorsitzende hat hat stets Alleinvertretungsbefugnis.

2.3 Der Vorstand soll mindestens einmal monatlich tagen (sich sprechen, z.B. Telekonferenz), um Grundstrategien und  wichtige Aktivitäten zu besprechen und zu organisieren.

2.4. Zur Führung der laufenden Verwaltung des Vereins ist der Vorstand berechtigt, einen besonderen Vertreter des Vereins gemäß § 30 BGB zu bestellen.

  1. Die Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere:

3.1 Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

3.2 Führung aller Geschäfte des Vereins

3.3 Verwirklichung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

3.4. Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Organisationen, die auch im Rahmen der Ziele des Vereins tätig sind

3.5 Einstellung und Kündigung von Mitarbeiter/-innen

3.6 Informieren der Mitglieder über seine Arbeit

3.7 Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages

3.8 Kooperationen und Informationsaustausch mit bestehenden regionalen Studentenvereinigungen, mit dem Ziel, diese zu stärken und zu fördern.

  1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
  2. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden (Präsidenten).

 

9 (Beirat)

  1. Der Beirat besteht aus maximal 6 Personen.. Er besteht aus namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Vertretern des öffentlichen Lebens. Der Beirat wird vom Vorstand für die Dauer von 1 Jahr gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Der Beirat hat ferner die Aufgabe, den Verein und dessen Organe mit Know-how, Kontakten und materiellen Möglichkeiten bei der Erreichung dessen strategischen Ziele und der Durchführung wichtiger Aktivitäten zu unterstützen.
  3. Er ist dazu berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und beratend mitzuwirken, hat jedoch kein Stimmrecht.

 

10 (Aufsichtsrat)

  1. Der Aufsichtsrat ist auch als Schlichterkommission des Vereins zu verstehen. Es können nur Vereinsmitglieder als Mitglieder des Aufsichtsrates und für die Dauer von 1 Jahr wiedergewählt werden. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, die Satzungsmäßige Umsetzung des Vereinsbetriebes durch den Vorstand zu überwachen und bei der Mitgliederversammlung zu berichten.
  3. Bei Unruhen innerhalb des Vereinsvorstandes ist der Aufsichtsrat gefordert zu schlichten und als Schiedskommission zu dienen. Schlägt der Versuch zu schlichten fehl, ist der Aufsichtsrat befugt bei grober und oder vorsätzlicher Verletzung der Vereinsziele / Vereinsfrieden eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
  4. Der Aufsichtsrat besteht aus aus einem Vorsitzenden und zwei Stellvertretern.

 

11 (Kassenprüfer)

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer, die die Finanzendes Vereins prüfen und der Mitgliederversammlung einen jährlichen Bericht erstatten. Sie müssen die ordnungsgemäße Führung der Finanzen des Vereins bestätigen.

 

12 (Auflösung des Vereins)

  1. Über die Auflösung muss die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschließen.
  2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall Steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an:

Stiftung Menschen für Menschen
Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe
Brienner Straße 46
80333 München

 

13 (Haftung des Vereins)

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet der Verein nur im Rahmen seines Vermögens. Jede Persönliche Haftung des Vorstands- oder Vereinsmitglieds für Verbindlichkeiten des Vereins wird ausgeschlossen – soweit dies gesetzlich zulässig ist.

 

14 (Schlussbestimmung)

Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen dieser Satzung und zukünftiger Beschlüsse über Satzungsänderungen vorzunehmen, soweit dies vom Registergericht für erforderlich gehalten wird.

In dem vorstehenden Wortlaut der Satzung stimmen die geänderten Bestimmungen mit dem Beschluss über die Satzungsänderungen vom 26.05.2013 und die unveränderten Bestimmungen mit dem zuletzt dem Vereinsregister eingereichten vollständigen Wortlaut der Satzung überein.

_____________________________Köln, 26.05.2013 02.04.2011_____________________________________